Der Zufall in der Mathematik

Die Mathematik behandelt den Zufall in Form von Wahrscheinlichkeitstheorien.

In der Natur, in der Technik sowie im gesellschaftlichen Leben laufen sehr häufig Prozesse ab, die Wahrscheinlichkeitscharakter haben: ein Stein, der sich vom Berghang löst, eine Roulettekugel, die Anzahl der Morde, die in einem bestimmten Zeitraum in einer bestimmten Region passieren werden, die Anzahl von Bankrotten in Krisenperioden, wie oft und unter welchen Umständen Betriebsunfälle passieren, etc.

In jedem existiert ein Moment der Unbestimmtheit und auch der Unpersönlichkeit (wer wird ermordet?), auf die man keine exakte Antwort geben kann. Zur Lösung all dieser Probleme werden Wahrscheinlichkeitsverfahren eingesetzt, die Aufschlüsse darüber geben, innerhalb welchen Bereichs sich die gesuchte Größe ändern wird.
Aufwendige physikalische Versuche werden heute am Rechner nachmodelliert. Dies nennt man Monte-Carlo-Methode.

Die notwendige Zufälligkeit wird in den Rechnern erzeugt, die reale Situation in ein bequemes mathematisches Modell überführt, das dann mehrfach auf dem Rechner durchgespielt werden kann.