Der Zufall in der Psychologie

Der Zufall als Synchronizität z.B. bei C.G. Jung.

Dabei werden synchronistische Zufälle auf ihren Sinngehalt überprüft. Es wird eine Beziehung hergestellt zwischen dem Ereignis und der psychischen Verfassung derer, denen dieses Ereignis passiert, in der Hoffnung, mögliche Lösungen herausdeuten zu können.

In diesem Zusammenhang spricht die Autorin und Psychologin Elisabeth Mardorf („Das kann doch kein Zufall sein“, erschienen im Kösel-Verlag, ISBN 3-466-34380-1) von einem s i n n v o l l e n Z u f a l l im Unterschied zu „normalen“ Synchronizitäts-Ereignissen. (besucht Dr. Mardorfs interessante Website http://www.lebensweisheit.de!)

Wir können einen sinnvollen Zufall nicht selbst verursachen. Er kommt aus heiterem Himmel, hat immer etwas Überraschendes.

Ein sinnvoller Zufall hinterlässt einen tiefen emotionalen Eindruck auf uns. Es kann sein, daß wir ein „Aha-Erlebnis“ haben. Gelegentlich wird uns dabei auch unheimlich. Oder schlecht.

Ein sinnvoller Zufall kann als „Wink des Schicksals“ gedeutet werden.

Ein sinnvoller Zufall ereignet sich oft an einem Punkt des Übergangs im Leben wie z.B. Geburt, Heirat, Tod, Ortswechsel, Berufswechsel, Trennung etc. Er kann auch auftauchen, wenn eine Veränderung dringend notwendig wäre.

Häufig gibt es – selbst in eher negativ gefärbten synchronistischen Erlebnissen – einen Grund zum Lachen. Die Ironie des Schicksals zwingt uns oft zu unserem Glück.

Synchronistische Ereignisse können komplexe Muster bilden. Mitunter sind mehrere Themen, mehrere zeitliche Querbezüge, mehrere Orte und Personen in verschiedenen Verschränkungen miteinander verbunden. (siehe Die Baggergeschichte!)

"Synchronizität der Synchronizität“. Bei der Beschäftigung mit dem Thema Synchronizität kann es häufig zu synchronistischen Erlebnissen kommen. Wir hoffen drauf!